Törn 2026 Teil 2

Die neue Crew reiste mit der Fähre von Travemünde nach Trelleborg an.

Ausfahrt aus Travemünde

An der "Passat" vorbei

Früh am Morgen passierten wir die Kreidefelsen von Møn und erreichten von Trelleborg aus Ystad.

Kreidefelsen von Møn

Dächer von Ystad

Hier startete unser eigentlicher Segeltörn. Bei der Ausfahrt aus der Marina nach Osten ist die Route der Schnellkatamarane von und nach Bornholm zu queren. Auf Höhe von Kåseberga konnten wir in der Ferne die Steinsetzung Ales Stenar ausmachen. An der Südostecke von Schweden drohte eine Böenfront. Sie blieb aber für uns harmlos und wir erreichten Simrishamn ohne Schwierigkeiten.

Bornholmfähre

Ales Stenar

Böenkragen

Auf nach Hanö!

Mit gutem Wind erreichten wir rasch die Insel Hanö. Hier ist immer ein Spaziergang zum Leuchtturm Pflicht. Der nächste Tag führte uns in den westlichen Teil des Schärengartens von Bleckinge mit dem Hafen Karlshamn-Svanevik. Am Ende des langen Steges fanden wir einen Platz neben einer breiten Plattform mit Tisch und Bänken. Diese Gelegenheit nutzten wir für einen kleinen Schmaus.

Hanö Hafen

Hanø

Leuchtturm von Hanø

Schärenlandschaft

Karlshamn-Svanevik

Die Reise führte uns weiter in die Schären von Blekkinge zur Bucht von Tjärö. Dort gibt es ebenfalls einen langen Steg vor dem Restaurant. Interessant ist aber die Möglichkeit, an einem Anleger an den Felsen mit Heckboje festzumachen. Der Weg über die glatten Felsen der Schäre zu den sanitären Einrichtungen bietet schöne Aussichten, ist jedoch ein bisschen weit.

Schären vor Tjärö

Blick auf das Restaurant auf Tjärö

Bucht von Tjärö

Felsanleger

Wegen des bevorstehenden Mittsommerfestes waren die Liegeplätze sehr stark belegt. Wir setzten unseren Törn fort, fuhren durch die Drehbrücke bei Hasslö und dann nicht nach Karlskrona, sondern südwärts nach Drottningskär mit dem Kastell auf der Insel Aspö. Zusammen mit der gegenüberliegenden Festung Kungsholm wurde die Hauptzufahrt von Süden nach Karlskrona gesichert. Auch heute noch besteht ein Unterwasserwall zwischen beiden Befestigungen. Nur eine schmale Durchfahrt erlaubt es den Schiffen,  in die Häfen von Karlskrona zu gelangen.

 

Drehbrücke von Hasslö

Drottningskär

Bevor wir in unseren vorgesehenen Übergabehafen Karlskrona ansteuerten, nahmen wir noch die Gelegenheit war, einen Nachmittag und die Nacht an einer Schäre zu verbringen. Ziel war Öppenskär kurz vor der Ausfahrt in den Kalmarsund.

Liegeplatz an Oppenskär

Abendstimmung

Von Öppenskär südlich von Torhamn fuhren wir zurück nach Karlskrona. Dort besichtigten wir das Marinemuseum und machten einen Bummel durch die Stadt. Schließlich hieß es: "Klar Schiff", denn hier folgte ein Crewwechsel. auf unserem Törn haben wir 119 sm zurückgelegt und viele neue Eindrücke bekommen.

Die Fortsetzung ist im 2. Teil des Segeltörns 2026 zu finden.

Karlskrona